Die Frage hab ich mir gestern abend gestellt. Und zwar ging es um den heute anstehenden Tempodauerlauf. Ich war mir noch nicht ganz sicher ob ich die Vorgabe überhaupt schaffe, schließlich bin ich ja letzte Woche gar nicht gelaufen. Also ließ ich mir die Antwort bis heut früh offen und entschied spontan nach Befinden. weiterlesen »
Am Mittwoch hat es schon mächtig gekribbelt in den Beinen und auch so fühlte ich mich ganz gut, aber ich habe Vernunft walten lassen und bin dann doch nicht gelaufen. Das war, denke ich, auch absolut richtig so. Freitag durfte es dann aber wieder losgehen. Im Trainingsplan hab ich noch fix von Tempodauerlauf auf regenerativen Lauf gewechselt und dann gings los. Gemütliche 10 km auf der Hausstrecke bei relativ kühlem Wetter mit schönem Sonnenuntergang. Für RG-Lauf wars natürlich wieder etwas zu schnell (irgendwie kann ich nicht richtig langsam laufen), aber es fühlte sich Klasse an. Selbst die Beine waren locker. weiterlesen »
Etwas verspätet, aber nicht vergessen, möchte ich nun noch von meinen langen Lauf am Sonntag berichten. Im Trainingsplan standen die nackten Infos, LongJog 24 km, Pace 6:02 min/km, Puls 142–149, 2:24 h und ich hab mir am Freitag schon Gedanken gemacht, wohin die “Reise” gehen soll. Auf der Hausstrecke (Runde ca. 6 km) im Kreis zu laufen, wäre meiner Meinung nach absolute Zeitverschwendung und die lange Weile wäre auch vorprogrammiert. Zufällig rief an dem Tag meine Mutter an und fragte ob wir Sonntag mal wieder zum Essen kommen. Wir überlegten beide kurz, ob zum Mittag oder zum Abendbrot. Wobei ich mich dann schnell für abends entschied und ihr gleich mittteilte, dass ich zu Fuss komme. weiterlesen »
Da war doch was, genau der von Christian erfundene Duathlon für Väter.
Und der Stand bei mir heut auf dem Plan. Früh absolvierte ich einen lockeren Dauerlauf über 14 km, wie immer etwas zu schnell und nach dem Frühstück und Dusche gings Richtung Görlitz zur “Kulturinsel Einsiedel”. weiterlesen »
Ich hab im Vic mal wieder mein Profil angepaßt und als Testlauf die Zeit von der Team-Challenge runtergerechnet auf die 4 km. Dazu die passenden Pulswerte aus dem RS200 und dann der gespannte Blick in den dynamisch angepaßten Trainingsplan. Kilometermäßig ist es nur geringfügig mehr geworden, aber die Intervalle und Tempoläufe habens jetzt in sich. Allerdings hatte ich eh in letzter Zeit das Gefühl das da noch was geht und ich schneller könnte.
Heute stand auch gleich der erste Tempolauf an, bei dem ich nach 1400 m Einlaufen und 3000 m im normalen Tempo, die anschließenden 6800 m mit einer Pace von 4:51 min/km absolvieren sollte. Das klingt knackig und ist es auch! Der erste Teil der Strecke lief ordentlich und ich blieb sogar etwas drunter, doch am Ende konnt ich die Pace nicht mehr ganz halten. Besser Einteilen ist die Devise fürs nächste Mal.
- 1 km @ 4:49 min/km
- 1 km @ 4:45 min/km
- 1 km @ 4:46 min/km
- 1 km @ 4:51 min/km
- 1 km @ 5:07 min/km
- 0,8 km @ 5:04 min/km
- Durchschnitt 4:54 min/km
Insgesamt bin ich damit trotzdem zufrieden, denn früh um 5:30 Uhr fällt mir das Tempotraining meist schwerer als später. Außerdem war es heut noch ziemlich kalt. Zwar nicht von der Temperatur, aber durch den relativ starken Wind. Als ich heim kam, hab ich mir meine Apfelschorle diesmal mit warmen Wasser zusammengemixt. Klingt zwar nicht besonders lecker, aber durch den kalten Apfelsaft entstand ein lauwarmes Gemisch, was man durchaus trinken kann.
Da ich einige tolle Bericht über Themenläufe bzw. “Entdeckungstouren” gelesen habe, fühle ich mich nun bestärkt darin auch mal so einen Lauf anzugehen. Am Sonntag bietet sich die Möglichkeit mit dem ersten Lauf über 20 km seit meinem Halbmarathondebüt am 26.04.2009. Und auf der Hausstrecke 5 Runden zu drehen macht da wirklich keinen Spaß. Deswegen werde ich die Einladung zum Abendessen bei meinen Eltern annehmen und mich statt mit dem Auto zu Fuß auf den Weg nach Ottendorf machen. Die Strecke dürfte sehr angenehm werden, da ich größtenteils durch den Wald laufen kann und nur ein kurzes Stück auf einer wenig befahrenen Straße dabei ist. Von der Länge her müßten die im Trainingsplan geforderten 24 km genau drin sein, sodass ich auch gleich mal meinen Trinkrucksack testen kann. Den hab ich schon seit Weihnachten (Danke nochmal an Jule, meine Schwester), allerdings leider noch nicht in Verwendung. Das einzige was wohl nicht klappen wird, sind Fotos während des Laufs zu machen, da ich “nur” eine Semiprofessionelle DSLR besitze, die mir dann doch etwas zu schwer ist.
Ich bin gespannt und werd mich überraschen lassen.
Irgendwas ist immer! Läuferisch kann ich mich zur Zeit nicht beschweren, schon fängt es an einer anderen Ecke an zu streiken. Erst steigt das iPod aus, läßt sich nicht mehr verbinden und kann dadurch auch nicht geladen werden und dann gerade eben das Laufband. Aber eins nach dem anderem. Mit dem iPod hab ich eine ganze Weile gekämpft bis ich rausgefunden hab das es an diesem simplen USB-Kabel liegt, welches einen Wackler hatte. Okay kein Problem, neues gekauft und alles wieder prima. Zwei Läufe mußte ich noch nachgetragen.
Da es dann heut mal wieder ziemlich spät war, hab ich mich in den Keller begeben, um meine erste Intervall-Pyramide auf dem Laufband zu absolvieren. Ich merkte schon beim Einlaufen, das sich der Boden irgendwie komisch anfühlt. Etwas uneben, komisch! Danach lief ich die Pyramide und wollte im Anschluss Auslaufen, da krachte es ordentlich und der Boden war durch. Ich hab zwar mal irgendwo gelesen, dass die Bodenplatte in regelmäßigen Abständen gewechselt werden muss, aber jetzt war mir das doch schon etwas zu zeitig. Also hab ich statt Auslaufen eine Mail an den Hersteller geschrieben, denn es müßte ja noch Garantie drauf sein. Jetzt warte ich mal ab, was die sagen und hoffe das ich beim Laufen nicht noch mehr kaputt mache.
Ach und nebenbei, so eine Intervall-Pyramide fetzt irgendwie, könnt ich öfter machen.
Gestern ist mir mal wieder was ziemlich kurioses passiert. Manchmal fehlen mir einfach die Worte, deswegen auch die Überschrift, aber dazu gleich mehr.
Früh hat mich leider der Wecker im Stich gelassen und ich wurde erst munter als mein Sohn meinte, dass wir jetzt aufstehen müßten. Gut, kein Problem, dachte ich mir, lauf ich halt abends. Kurzer Blick in den Terminkalender … uppps … Geburtsvorbereitungskurs von 19.00 – 21.00 Uhr. Na gut, ist ja eigentlich immernoch kein Problem, ich kann ja danach meine kleine Regenerationsrunde drehen.
21.30 Uhr waren wir zu Hause und meine Freundin fragte vorsichtig, ob ich wirklich draußen laufen will. Ich sagt: “Klar, ist doch schönes Wetter und auch noch nicht besonders kühl.”
Also fix in die Laufklamotten und raus auf die Piste. Ich lief, wie immer, den ca. 2 km langen Plattenweg zwischen den Feldern in Richtung Weißig, doch eben diesmal im Dunkeln. Im Prinzip auch kein Problem, aber nach etwa 500 m sah ich etwas auf mich zukommen. Da ich beim Laufen keine Brille aufsetze, konnte ich es aus der Ferne leider nicht erkennen. Allerdings war es groß, kam ziemlich schnell auf mich zu und entpuppte letztenendes als Auto ohne Licht. Ich weiß nicht was manchmal in den kranken Hirnen von einigen Jugendlichen vorgeht, das mittlerweile für Läufer das Laufen auf Feldwegen schon lebengefährlich wird. Wie blöd kann man sein? Ich entschuldige mich für meine Ausdrucksweise, aber sowas kann einfach nicht sein!
Es kam noch ein zweites Auto hinterher, ebenfalls ohne Licht, und auf dem Rückweg ein Radfahrer ohne Licht, dafür mit einer tollen Warnweste, die uns beiden auch nix nützte. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was passiert wäre wenn ich etwas in Gedanken versunken gelaufen wäre, was ich oft tue. Ich glaub, die hätten mich glatt übern Haufen gefahren. Man man!!!
Wie soll man sich vor sowas schützen? Ich hab in dem Moment nur fix die Musik ausgemacht und die Lauscher geöffnet. Reflektoren an der Kleidung nützen einem ja auch nix, wenn die Autos ohne Licht kommen. Und eine Stirnlampe mitten im Sommer verwenden? Laufband? Nein ich will doch in die Natur! Muss das alles sein?
Nachdem ich den Rest des April, nach meinem HM-Debüt, pausiert habe gings nun endlich wieder los. Über die Feiertage bzw. Wochenende standen 3 ziemlich entspannende und verhältnismäßig kurze Läufe an.
Los gings am Freitag mit dem Kürzesten. Da es schon spät war und ich mich nicht zwischen Laufen und Fußball schauen entscheiden konnte, dachte ich mir, warum nicht beides gleichzeitg tun? Also, trotz angenehmen Außentemperaturen, ab in den Keller und rauf aufs Laufband. Vorher noch fix den Mac hochgefahren und über Zattoo DSF eingeschaltet, Kopfhörer auf und schon startete die “kleine Runde durch den Keller”. ![]()
Ich wußt natürlich vorher schon, dass mein Verein seine Erfolgsserie fortsetzen wird und genoss nun bei ganz lockerem Tempo die 5:1 Demontage von Kaiserslautern. Während ich mir noch die anderen 2. Liga Partien ansah verging der Lauf wie im Flug und ich stieg zufrieden nach 5 km wieder runter vom Laufband.
- D1 | Distanz: 5,0 km | Pace: 6:13/km | Zeit: 31:03
Ähnlich angenehm verlief der Samstagslauf. Es stand wieder nur eine kleine Runde an und diesmal wurde ich durch meine Freundin begleitet. Da sie bereits im 9. Monat ist, nutze sie den Drahtesel und ich lief nebenher. Durch unser ruhiges Tempo hatten wir sogar genug Puste, um uns ausgiebig dabei zu unterhalten. Laut Plan hätten es 5 km sein sollen, da wir uns allerdings an diesem Wochenende am Knappensee befanden und die Umstände (Max wurde von der Oma ins Bett gebracht) es zu ließen, nutzten wir die Zeit und umrundeten den See komplett, was letztenendes eine Strecke von 8,5 km ergab. Ich hätte nicht gedacht, dass ich meinen Plus, trotz Reden, so niedrig halten kann.
- D1 | Distanz: 8,54 km | Pace: 6:36/km | Zeit: 56:18
Am Sonntag kam ich leider wieder erst spät abends zum Laufen und nutze deswegen, wie Freitag, das Laufband und schaute gleichzeitig die Zusammenfassung der Bundesliga.
- D1 | Distanz: 7,6 km | Pace: 6:35/km | Zeit: 50:01
Gestern und heute lief ich wieder, wie immer, in der morgendlichen Ruhe. Das einzige was mir früh noch schwer fällt, ist wirklich das Aufstehen. Wenn ich dann in der Spur bin, hab ich immer ein Gefühl von Genugtuung. Wär ich nicht Aufgestanden, würde ich mich im Nachhinein ärgern. Das schöne am Laufen vor der Arbeit ist, das man sich in aller Ruhe auf den Tag vorbereiten kann. Man Läuft, Duscht, Frühstückt mit seinen Liebsten und geht dann voller positiver Energie an den Arbeitsplatz. Eigentlich müßte das der Arbeitgeber doch belohnen, oder?
- D1 | Distanz: 8,62 km | Pace: 6:03/km | Zeit: 52:05
- D1 | Distanz: 10,04 km | Pace: 5:41/km | Zeit: 57:07
Rein zufällig hab nun einen kleinen Mai-Streak angefangen und mir gedacht, eine Serie zu starten. Ich hab das noch nie bewußt getan und fühle mich zur Zeit einfach richtig gut. Deswegen werde ich meinen Pausentag im Trainingsplan beibehalten und an der Stelle einfach einen ganz kurzen regenerativen Lauf einbauen. So um die 3 km oder so.
Morgen verlagere ich das Training auf ein kleines, eher familäres Laufevent, den Bühlauer Stundenlauf. Lars hat mich auf die Idee gebracht und gefragt ob wir gemeinsam Laufen. Mal sehen wie es wird, ich werds auf jeden Fall locker angehen und ohne ein Ziel zu verfolgen. Ich freu mich!
Nochmal 3 km “Beine vertreten” stand an und ich muss sagen sie fühlen sich gut an. Mein Puls war zwar irgendwie etwas hoch, kann allerdings auch an der Pulsuhr gelegen haben, zumindest hatte ich den Gurt nicht naß gemacht und es ging am Anfang gleich bei 160 los und pegelte sich dann um die 132 ein. Egal.
Ich werd mir jetzt noch fix ein kleines Armband mit Zwischenzeiten für mein Ziel (sub2) und die Vicprognose (sub1:50) machen, damit ich während des Laufs ein bessere zeitliche Orientierung habe. Anderen soll das schon prima geholfen haben und deswegen, denk ich, kann es nicht schlecht sein. Und stören tuts ja sowieso nicht.
Soweit so gut … nun mach ich mich auf ins Bett und tanke noch etwas Schlaf und morgen gehts dann an Eingemachte.
- RG | Distanz: 3,0 km | Pace: 7:20/km | Zeit: 21:51
Am Mittwoch stand noch kleines “Beine vertreten” in Form eines 3 km Regenerationslauf an. Da ich keine Lust hatte mich für die kurze Strecke erst anzuziehen und rauszugehen, entschied ich mich, trotz schönen Wetters, nochmal für das Laufband im Keller. Für mich ein großer Vorteil, da ich noch einen angefangen Film in den knapp 20 min zu Ende schauen konnte.
- RG | Distanz: 3,3 km | Pace: 7:17/km | Zeit: 24:45
Gestern und heute gabs dann nach einer Mini-Streak-Serie von 13 Tagen zwei Ruhetage und Morgen nochmal das gleiche “Beine vertreten”, wie Mittwoch.
Und die Spannung steigt. Bin ich gut vorbereitet? Schaff ich es unter 2h zu bleiben? Bin ich enttäuscht, wenn es nicht klappt? Antworten habe ich eigentlich keine so richtig. Mal fühl ich mich prima und denke es kann nix schief gehen und mal zweifelt man. Die Prognose (1:48:04) vom Vic hilft mir irgendwie auch nicht richtig mich einzuschätzen, denn ich finde sie, ähnlich wie beim Citylauf, für mich viel zu optimistisch. Obwohl es beim Citylauf genau geklappt hat, aber jetzt ist die Distanz ja doppelt so hoch. Eins muss ich bei all dem Gezweifel trotzdem sagen, ich freu mich richtig auf mein HM-Debüt und bin auch schön ganz euphorisch auf das was danach kommen wird. Ich will im Herbst noch einen HM laufen (wenns geht dann schneller
) und dann im Frühjahr 2010 Marathoni werden









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