Wie schon berichtet liefen die letzten Wochen der Vorbereitung eher schlecht als recht. Ich quälte mich erst mit einem Infekt und danach mit einer Erkältung rum und überlegte den Start eventuell abzusagen. Auf der anderen Seite stand ja noch meine Zeit vom Frühjahr und die wollte ich schon gern noch dieses Jahr unter die magische Grenze von 2 Stunden drücken. Das Wetter wollte zunächst auch nicht auf unserer Seite sein, denn Mitte der Woche schneite es sogar so sehr, dass Max im Garten 2 Schneemänner bauen konnte. Ungelogen, es lagen ca. 10 cm Schnee. weiterlesen »
Am Donnerstag war es mal wieder so weit. Mit den gleichen 3 Kollegen vom letzten Firmenlaufevent bildeten wir wieder das Team Markenteam und traten bei der 1. Teamstaffel Dresden an, welche wieder vom gleichen Veranstalter organisiert wurde. Diesmal ging es durch das Sportgelände Ostragehege über einen kleinen Rundekurs von 3,3 Kilometern mit jeweiliger Staffelstabübergabe im Heinz-Steyer-Stadion. weiterlesen »
Los gings leider mit einem krankheitsbedingtem Ausfall eines Teammitgliedes. Es gab also zwei Möglichkeiten. Entweder noch jemand anderes motivieren oder als Einzelläufer an den Start gehen. Wir versuchten Variante 1 und konnten Julia für unser Team überzeugen.
Gegen 18:45 Uhr trafen wir uns im “Teamlager”
in der Firma und zogen uns um. Stephan und ich waren noch da geblieben und Julia und Robin waren kurz zu Hause. Ausgestattet mit tollen Laufshirts (Danke an die Geschäftsleitung!) in den Farben unserer Firma liefen wir gegen 19 Uhr Richtung Kulturpalast. Danach gings noch auf eine kleine Runde zum Einlaufen und anschließend in den Startbereich. weiterlesen »
Dieses Wochenende konnte ich wieder mal 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zu einem sind wir nach Berlin gefahren, um Freunde (Julie & Felix) zu treffen und da tolle Schwangerschaftsfotos zu machen und zum anderen hatte ich den Termin natürlich so gelegt, dass an dem Wochenende rein zufällig der BIG 25 Berlin statt fand. Also hieß es Postives mit Positivem verknüpfen.
Am Sonntag früh klingelte gegen 7 Uhr der Wecker und lies den Tag entspannt beginnen. Wir frühstückten gemeinsam und begaben uns dann ganz gemütlich zur S-Bahn und fuhren in Richting Olympiastadion. Als wir an der Haltestelle Westkreuz umstiegen füllte sich der Bahnhof langsam mit einigen Läufern, die unschwer an ihrer Kleidung und Laufschuhen zu erkennen waren. Hier konnte man schon feststellen, dass heute einiges lossein sollte. Angekommen auf dem Olympischen Platz, unweit vom Stadion entfernt, lief ich mich erstmal etwas warm. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt ein ungewohnt gutes Gefühl und war überhaupt nicht angespannt. Mein Ziel für diesen Lauf, war ihn einfach zu genießen, die tolle Atmosphäre aufzusaugen und zeitlich nach ca. 50 bis 52 min im Olympiastadion zu sein. Zeit also egal, schließlich bin ich ja auch erst am Donnerstag zügig gelaufen.
Zehn vor zehn begab ich mich in den Startblock für die 10k-Läufer, welcher schon ordentlich gefüllt war. Felix gab mir noch auf den Weg, eine Zeit unter 50 min sehen zu wollen, allerdings dachte ich in dem Moment nicht daran, sondern besonn mich auf meine eigene Vorgabe. Ich stand im Bereich B4 zwar ganz vorn, aber irgendwie doch ziemlich weit weg von der Startlinie. Da ich mich spät angemeldet hatte, stand auf meiner Startnummer kein Zielzeitenbereich und da ich keinen behindern wollte, drängelte ich mich auch nicht weiter vor. Ich wußt ja nicht wieviel B4 bedeutete. Egal!
Meine kleine Familie, Julie und Felix standen gleich kurz nach dem Start und Felix machte mit meiner Kamera und Tele ordentlich Fotos. Dann fiel der Startschuss und ich brauchte eine gute Minute um die Startlinie zu passieren. In diesem Moment merkte ich dann das ich zu weit hinten stand, denn ich lief nicht schnell und überholt trotzdem eine ganze Menge Läufer die deutlich langsamer waren. Nach gut einem Kilometer hatte sich das Feld vor rund 10.000 Läufern ganz gut verteilt und ich ließ es einfach laufen. Die ersten 4 Kilometer vergingen wie im Flug, wobei mir das Gefälle zu Gute kam. Dann bogen wir nach rechts ab und die 25 Km-Läufer liefen gerade aus weiter und nun merkte man deutlich das gute 2/3 des Teilnehmerfeldes am Hauptlauf, den 25 km, teilnahmen. Die Strecke war nun frei und es lief einfach herrlich. Die 5-km-Marke durchlief ich bei etwa 24:00, was mein gutes Gefühl bestätigte. Der Puls war zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal über die 180 gegangen, was sonst immer der Fall war. Ich lief weiter und dachte kurz an eine Zeit unter 50 min, allerdings hatte ich auch im Hinterkopf, dass wir das was wir runtergelaufen sind ja auch wieder hoch müssen. Im nächsten Moment ging es auch schon etwas berghoch, aber ich konnte das Tempo trotzdem ganz gut halten und lief bis zur 8-km-Marke einen Vorsprung von 1:30 min für die 50 min Zielzeit heraus. Die Beine fühlten sich super an und der Puls war auch Klasse, wenn ich jetzt also das Tempo halte, schaffe ich genau die gleiche Zeit wie beim Citylauf in Dresden (48:30). Das Olympiastadion war schon zu sehen, aber irgendwie konnte das mit den Kilometern nicht hinhauen. Ich sah auf die Schilder und dachte mir, es muss mindestens noch 1 Kilometer sein oder wollen die, dass man mehre Runden im Stadion läuft? Natürlich nicht und dafür gings es dann am Stadion vorbei und man bog weiter hinten durch eine Unterführung auf die Tartanbahn ein. Ich sah auf die Uhr und zog das Tempo nochmal kräftig an und lief noch an 5 Läufern im Endspurt vorbei. Das war ein geiles Gefühl, auch wenn die anderen wahrscheinlich dachten, was will denn dieser blöde Hobbysportler hier noch rausholen. Mir war das alles egal, denn ich lief bei 49:08 über die Ziellinie und ich wußte das ich, abzüglich der mindestens einen Minute, eine neue Nettobestzeit gelaufen war. Das war ein Lauf, wie er mir gern wieder mal passieren kann. Völlig entspannt, voller Genuss und am Ende mit Bestzeit. Wow!
Hier noch ein paar Bilder die Felix, der sich mal ausnahmsweise in fremden Gefilden (Sportfotografie) bewegte, gemacht hat. DANKE!!!
- WK | Distanz: 10 km | Pace: 4:48/km | Zeit: 0:48:00
Wie gestern schon angekündigt, habe ich heut zusammen mit Lars beim 39. Bühlauer Stundenlauf teilgenohmen. Mit knapp 70 Teilnehmern ist dieser im Gegensatz zu den großen Laufveranstaltungen ein eher familäres Event, das seinen ganz eigenen Charakter hat. Es erinnerte mich stark an meine frühere Fußballzeit, da auch da immer viele fleißige Ehrenamtliche ihre Zeit und Mühe investierten, um so ein tolles Event auf die Beine zu stellen. Deswegen auch schon mal vorab ein riesen Kompliment an die Organisatoren des VfL Dresden-Bühlau.
Los gings pünktlich 18.30 Uhr und ich nahm mir von Anfang an vor nicht gleich wieder zu schnell zu beginnen. Die erste große Runde (1014 m) lief ich in 4:45/km und damit doch schon etwas zu schnell. Also Tempo noch etwas raus und bei 5:00/km einpegeln. Das gelang mir dann circa 8 Runden prima und ich hatte ein richtig gutes Gefühl. Der Lauf geht auf einem relativ schmalen Pfad durch den Wald und kehrt dann immer wieder ins Stadion zurück. Dann überholte mich Lars in der 10 Runde und ich überlegte kurz, ob ich das Tempo etwas anziehen sollte und entschied mich dann aber doch den Lauf weiter zu genießen. Nach 11 großen Runden bog in die Stadionrunde (330 m) ein und lief dort noch 1 ganze und eine dreiviertel Runde. Das brachte mich nach einer Stunde auf 11790 m 11774 m. Damit bin ich in meiner Altersklasse 7. und auch Vorletzter geworden.
Alles in allem ein sehr gelungenes Event, das richtig Spaß gemacht hat. Das tolle am Stundenlauf ist ja auch, dass Lars diesmal nicht ewig auf mich warten mußte, denn hier ist ja der Weg das Ziel.
Er kam übrigens auf einen guten Kilometer mehr und belegt den 6. bzw. drittletzten Platz in unserer AK
- WK | Distanz: 11,774 km | Pace: 5:06/km | Zeit: 1:00:00
Der Tag beginnt mit dem Wecker piepsen gegen 7 Uhr. Anschließend gings kurz unter die Dusche und danach hab ich meine beiden Lieblinge geweckt. Dann gabs noch ein kleines Frühstück, denn ich wollt nur nicht zuviel im Magen haben. Die Lauf-Sachen habe ich gleich angezogen und dann sind wir auch schon zum Treff gefahren, wo meine beiden Mitläufer warteten.
Angekommen in Pirna, stellte sich die erste Frage: Mit oder ohne Weste laufen? Reiner hatte mir empfohlen kurz zu Laufen und lieber am Anfang etwas zu “frieren”. Leider hab ich mich dann doch für die Weste entschieden und drauf meine Startnummer angebracht. Anschließend haben wir uns gemeinsam warmgemacht und sind zum Startbereich gelaufen.
Und dann gings auch schon los. Die ersten Kilometer sind auf dem engen Elberadweg kein Spaß. Man bekommt nicht wirklich seinen eigenen Rhythmus und läßt sich vom Tempo der schnelleren Läufer anstecken. So beging ich eine typischen Anfängerfehler, der sich zum späteren Zeitpunkt rächen sollte. Bei Kilometer 5 schaute ich das erste Mal auf die Uhr und stellte fest das ich mit 22:35 fast 5 min zu schnell war. Allerdings hat ich noch ein gutes Gefühl in den Beinen.
Bei Kilometer 10 lag ich immernoch ziemlich gut in der Zeit, aber langsam machte sich der zu schnelle Start bemerkbar. Dann kam das “Blaue Wunder” langsam näher und ab jetzt kannte ich die Strecke vom “Fahrradfahren auf Arbeit”. Zu dem Zeitpunkt dachte ich noch: “Nun ist es nicht mehr weit, das packst du!” Aber nur 2 km später kam “der Mann mit dem Hammer”. Irgendwie gings nicht. Ich versuchte bewußt langsamer zu laufen, um den Puls wieder etwas runter zu bekommen, aber dies gelang mir nicht. Zu allem Übel überholt mich zu diesem Zeitpunkt noch der Pacemaker für die 2h und ich dachte nur noch irgendwie dran bleiben zu müssen. Dies gelang mir noch ca. 1 km und dann wurde der Abstand größer und ich mußte ihn schließlich ziehen lassen. Ich sah förmlich mein Ziel Sub2 davonlaufen und war nun phsychisch am Ende. Kurz vor dem Fährgarten Johannstadt dachte ich kurz ans Aufgeben. Ich wollte gerade ins Gehen übergehen, als mir eine junge Frau auf die Schulter klopft und mich zum Weiterlaufen animierte. Sie sagte: “Komm weiterlaufen, nicht gehen, lieber langsam weiterlaufen”. Irgendwie kam sie aus dem Nichts und genau zum richtigen Zeitpunkt. Wir unterhielten uns etwas und liefen gemeinsam bis ins Ziel, wo ich bei 2:05:32 meinen ersten Halbmarathon beendete. Leider weiß ich nicht sehr viel über meine Begleiterin, nur das sie Mandy heißt. Trotzdem möcht ich mich an dieser Stelle nochmal bei ihr bedanken, du warst eine große Hilfe!!!
Tja und im Ziel war ich ehrlich gesagt richtig enttäuscht. Ich hatte eigentlich ein sehr gutes Gefühl und wollte unbedingt die 2 h knacken. Jetzt mit etwas Abstand, bin ich schon zufrieden mit dem Finish und dem Erreichen des Ziels.
Eigentlich ist Startunterlagen abholen nichts besonderes, aber irgendwie fand ich das heut witzig. Ich hatte, wie gewohnt, beim T-Shirt eine XL bestellt und die Dame an der Ausgabe meinte nur so “für sie ne XL?”. Ich sagte natürlich “Ja klar” und stellte später fest das sie wohl Recht hatte. Das Shirt ist mir echt zu groß und bestätigt meine positive Gewichtsentwicklung. Da fängt der erste Wettkampfe dieses Jahr ja schon vorm Start prima an, so kanns weiter gehen
Läuferisch steht heut nix an, da Vic einen Ruhetag vorgibt. Morgen noch ein kurzes “Beine vertreten” und dann gehts am Sonntag auf zur neuen Bestzeit








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